ZEISS OMNIA GC
- Kontext
- USE Institute der Hochschule Osnabrück für ZEISS IQS
- Jahr
- 2024 – 2026
- Produkt
- Röntgen-Prüfanlage für große Gussteile
- Meine Rolle
- Gestaltung im Team: Blechaufteilung, Röntgen-Warnleuchten und Fördereinheiten, außerdem Mitarbeit an Renderings und Animationen
Ausgangslage
Die OMNIA GC prüft große Gussteile, wie sie etwa in der modernen Automobilproduktion verwendet werden. Mit Röntgentechnik erfasst sie ein großes Bauteil zerstörungsfrei in einem einzigen Scanvorgang und erkennt Materialfehler früh. Das verkürzt die Prüfzeit und reduziert Ausschuss. Gestaltet wurde die Anlage am USE Institute der Hochschule Osnabrück, gemeinsam mit dem internationalen Team von ZEISS Industrial Quality Solutions (IQS).
Gestaltung
Die OMNIA GC ist das erste System von ZEISS IQS, das nach der neuen Designsprache des Unternehmens gestaltet wurde. Die Anlage ist groß und die Technik darin komplex. Die Gestaltung sollte sie trotzdem verständlich und gut bedienbar machen: ergonomisch trotz der Dimensionen, ausgelegt auf Zuverlässigkeit und kurze Prüfzeiten. Ich bin in das laufende Projekt eingestiegen und konnte trotzdem viel mitgestalten, immer im engen Austausch mit dem Team: die Aufteilung der Blechverkleidung und Farbe, die Position der Röntgen-Warnleuchten und die Fördereinheiten vor der Anlage. Auch an den Renderings und Animationen der Anlage habe ich mitgearbeitet.
Auszeichnung
2026 wurde die OMNIA GC mit dem iF Design Award in der Kategorie Industrial Machine ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1954 vergeben und gehört zu den wichtigsten internationalen Auszeichnungen für Design. Ich bin stolz, an der Gestaltung dieser Maschine mitgearbeitet zu haben, über Fach- und Ländergrenzen hinweg.
Zum Eintrag beim iF Design Award ↗Bei einer Maschine dieser Größe entsteht kein Detail allein. Gute Gestaltung ist hier Teamarbeit.
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